Bartagamen
  Irrtümer bei Bartis
 
 
 Irrtümer bei Bartagamen

Die wichtigsten  Irrtümer, die unserer Meinung nach Fehler sind, und die häufig gerade bei Bartagamen gemacht werden:

Bartagamen werden niemals paarweise gehalten. Entweder einzeln oder als Gruppe mit einem Männchen und mindestens zwei Weibchen.Begründung:Hält man sie paarweise, lässt der Bock das eine Weibchen nicht in Ruhe. Bei mehr als einem Weibchen verteilt sich der "Paarungdrang" des Bockes auf mehrere Tiere und ist deshalb nicht mehr so stressig für das einzelne Weibchen.
Stress ist eine der Haupttodesursachen bei den Bartagamen!
Selbst wenn Paare mehrere Jahre oder länger so gehalten werden, kann das Weibchen daran sterben, häufig ist der Dauerstress schuld. 


Bartagamenböcke werden nie zusammengehalten.
Auch nicht, wenn man dummerweise zwei kleine Bartis gekauft hat und plötzlich sind beide männlich.
Begründung: Ab der Geschlechtsreife werden Böcke sich untereinander bekämpfen. Auch, wenn es so aussieht, als würden sie sich zeitweise verstehen, bedeutet das immer, dass ein Bock vom anderen unterdrückt wird, was zu Dauerstress führt bis hin zum Tode eines Tieres.


Herausnehmen der Bartagame.
Bartagamen mögen es nicht, ständig heraus genommen und herum geschleppt zu werden. Ein Bartagame, die sich flach und ruhig auf den Bauch des Besitzers legt, genießt nicht das Fernsehprogramm, sondern hat Angst. Eine Bartagame die beim berühren die Augen schließt sagt nicht mach weiter ich geniesse es, nein Sie sagt damit lass mich in Ruhe ich will das nicht. Wer glaubt Bartagamen wären Streicheltiere der sollte sich lieber ein anderes Tier kaufen.

Freilauf im Zimmer.
Auch diese Frage wird sicher jeder anders beantworten. Wir halten das "Freiherumlaufenlassen" für keine gute Idee.
Begründung: Bartagamen sind wechselwarme Tiere, die je nach Wohlbefinden ihre verschiedenen Temperaturzonen (Schatten bei 20° bzw. Sonnenplatz bis 50°C) aufsuchen müssen, um ihre Körpertemperatur regulieren zu können. Auf dem Fußboden im Zimmer ist das  nicht möglich dieses Verhalten nachzugehen. Zudem tritt nicht selten eine Lungenentzündung infolge der Unterkühlung oder Zugluft auf dem Boden auf. Weitere Gefahren des Zimmeraufenthaltes wären das Fressen giftiger Zimmerpflanzen und die Aufnahme zahlreicher Bakterien oder anderen Unrates (Haare, Staub). Auch kann der Freigang (neue unbekannte Umgebung, andere Haustiere, Kinder) enormen Stress verursachen und damit zusätzlich das Immunsystem beanspruchen.
Dennoch ist sicherlich, nach Beseitigung genannter Gefahrenquellen, ein kurzer Aufenthalt im Zimmer eine willkommene Abwechslung für das Tier. Wie schon oben geschrieben, das sollte jeder für sich entscheiden ob er sein Tier frei in einen zimmer laufen lässt.

 
   
 
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