Bartagamen
  Teil:1
 

Parasiten

Bei den Parasiten unterscheidet man zwischen innere und äußeren Parasiten.
Die äußeren Parasiten kommen meist durch schlechte Pflege des Terrariums, wenn nicht regelmäßig Kot und tote Futtertiere aus den Terrarium genommen werden.
Innere Parasiten werden meist über die Futtertiere aufgenommen. Zu den Inneren Parasiten zählen Flagellaten/Geißeln, Cililiaten, Amöben, Kokziden sowie Oxyuren.

Flagellaten (Geißeltierchen)
Diese Krankheit führt zu Abmagerung, die durch eine Darm- und spätere Nierentzündung hervorgerufen wird, die bis zum Tod des Tieres führen kann. Nachweisen lassen sich diese Geißeltierchen durch eine Kotuntersuchung, die von frischem Kot gemacht werden muß (schnelles absterben der Erreger). Behandeln kann diese Krankheit nur der Tierarzt.

Kokzidien
Kokzidien sind kleine Parasiten den den Dünndarm befallen. Die Vermehren sich  in den Schleimhäuten, und aus der Vermehrung entstehen dann die Oxyuren. Da die Kokzidien einen eigenen Entwicklungszyklus haben, brauchen sie keinen Wirt. Demzufolge ist die ansteckungsgefahr gegenüber anderen Bartagamen sehr hoch(durch Kot).

Oxyuren
Oxyuren sind die nächste Stufe von Kozidien.Oxyuren haben eine harte Schale, wodurch sie sich lang halten können und werden mit den kot ausgeschieden. Oxyuren haben die gleiche folgen wie Kokzidien, nur werden sie anders vom Tierarzt behandelt. Meist erkennt man sie durch veränderten Kot.

Bandwürmer
Können  Mangelernährung, Störungen und Verstopfung der Darmfunktion verursachen.

Rundwürmer
Leben im Verdauungstrakt und absorbieren dort bis zu ca. 40% der Nährstoffe. Die Larven können durch den ganzen Körper wandern und dort Infektionen verursachen. Die Eier dieser Rundwürmer kann man im Kot feststellen. Eine Behandlung ist nur durch einen Tierarzt möglich.

Fadenwürmer
Leben im unteren Verdauungstrakt und werden meist durch verseuchten Wasser übertragen.

Hakenwürmer
Kommen bei allen Reptilienarten recht häufig vor. Auch sie leben im Verdauungstrakt. Diese setzen sich dort fest und saugen Blut. Die ersten Anzeichen sind meist Blut im Stuhl des Tieres. Behandlungs ist auch hier nur durch einen Tierarzt möglich.
 

 
   
 
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