Bartagamen
  Anatomie und Sinne
 




Schwanz
Der Schwanz einer Bartagame ist Rundlich und etwas länger als der
Körper. Er stabilisiert die Laufbewegung, dient im sitzen als Stütze und wird als Schlagwaffe zur Verdeidigung eingesetzt. Darüber hinaus ist er auch ein wichtiger Fettspeicher für die Winterruhe.


Ohren

Der Gehörsinn spielt nur eine untergeordnete Rolle. Die ovale Ohröffnung ist  leicht zu erkennen, wie allen Echsen fehlt den Bartagamen ein äußeres Ohr. Das Trommelfell ein dünnes Häutchen liegt etwas tiefer im Ohr und ist gut zu sehen.
 
Augen

Der Sehsinn spielt eine zentrale Rolle. Die Augen sitzen seitlich am Kopf, die Nickhaut hat Schutzfunktionen. Bartagamen können Farben erkennen. Das sogenannte PARIETALAUGE (Drittes Auge) befindet sich auf dem Schädeldach und nimmt Hell und Dunkel wahr.

Maul

  Das sehr große Maul, kann weit aufgesperrt werden und ermöglicht der Bartagame, selbst große Beutetiere in einen Stück zu verschlingen. Hecheln mit geöffneten Maul sorgt für Temperaturausgleich und Kühlung. Ist dagegen das Maul Ständig geöffnet sollte man die Temperaturen im Terrarium überprüfen( zu hohe Temperatur) oder das Tier einen Tierarzt vorstellen.
  Die kräftigen Zähne stehen eng nebeneinander und  bei Verlust können Frontzähne nachwachsen.

Kehlbart     

Bartagamen können ihre stachelbesetzte Kehle mit Hilfe des Zungenbeinapparates weit aufstellen. Diese Fähigkeit dient der Verdeidigung. Der Kopf erscheint dadurch größer und die Agame wirkt wehrhafter und furchteinflößender.
 
Beine und Krallen

 
Kräftig und muskelös sind die Beine einer Bartagame. Sie erlauben den Echsen schnelles Beschleunigen und hohe Laufgeschwindigkeiten zu erreichen, allerdings nur über kurze Strecken. Wichtig beim Graben in harter Erde oder im Sand sind die Krallen, beim klettern werden sie auch mit eingesetzt.
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Haut
 
Die Haut ist Dick und robust, verhindert Flüssigkeitsverlust und schützt vor Verletzungen und vor der UV- Srahlung. Die Kräftigen Stacheln an Kopf, Nacken und Flanken dienen zur Abschreckung und zum Schutz vor Fressfeinden. Ein wechsel der Hautfarbe von Hell -Dunkel kann entstehen zum Temperaturausgleich und bei Erregung.
 
   
 
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